Unendliche Weiten
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Diesen Beitrag verbrach Andi am 17. Mai 2009 |

Wenn ich mich zwischen Sar Wars und Star Trek entscheiden müsste, dann zögerte ich keine Sekunde für die Wahl zu ersterem. Und dennoch hat mir der neue Star Trek-Film großen Spaß gemacht. Mein Trekkie-Wissen reicht immerhin aus, um viele der netten Anspielungen zu verstehen, die Einführung der einzelnen Crew-Mitglieder und deren Zusammenwachsen besitzt großen Unterhaltungswert und die einzelnen Rollen sind mit den größtenteils unbekannten Schauspielern oder solchen aus der B-Reihe durchweg hervorragend besetzt. Die Action stimmt, die Story ist verzwickt, aber stimmig, und weil schon soviel gutes über den neuen Star Trek-Film an anderer Stelle geschrieben wurde, spreche ich hier besten Gewissens einfach eine ausnahmslose Empfehlung aus.
Ein Wort vielleicht noch zum Schluss des Films: Bei genauerer Betrachtung fällt auf, welch perfide Botschaft dem Kinogänger hier untergejubelt wird. Im Happy End, wenn Kirk und seine Crew die Welt gerettet haben und ehrenvoll aus der Akademie entlassen werden, um mit der Enterprise das Universum zu bereisen, scheint das der Gipfel dessen zu sein, was die Jungs und Mädel im Leben erreichen können und konnten. Dass der Film aber mit einem, sich gegen jede Regel stellenden, Aussenseiter-Kirk beginnt, der am Ende plötzlich zum linientreuen Kommandant eines Schlachtschiffs wird und darin seine Erfüllung zu finden scheint, ohne auch nur einen Gedanken an Lohn, Freizeit, Weiber, etc zu verschwenden, ist dann doch etwas, gelinde gesagt, perfide. Aber so ist Hollywood manchmal eben.
Dazu hat noch keiner was gesagt
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