Fasching!

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 16. Februar 2007
Kategorie: Allgemein | 22 Kommentare 



Achtung Satire, bitte nicht ernst nehmen

So, hier etwas verspätet (wer den Weiberfasching gestern überlebt hat, darf mich ergänzen), meine Survival-Tips für den (Feilnbacher) Fasching:

Finger weg von großgewachsenen Frauen in Brautkleidern mit übermäßiger Brustbehaarung: Es könnte der Erwin sein.

Gerüchtehalber wechselt Hot Chocolate dieses Jahr das Kostüm (aber nur im VIP Bereich)

Die 4 besten Anmachsprüche 2007:
4) Sich als Arzt verkleiden und dem Mädel erklären, man müsse sie jetzt “abhören”.
3) Sich als Vampir verkleiden, ihr ein Red Bull anbieten und ihr dann in den Hals beissen.
2) Sich als Pirat verkleiden und sie mit dem Spruch “Vorsicht, ich entere”, ansprechen.
Und als Nummer 1:
Hallo, ich bin vom Trachtenstrip Kalender und habe die Aufgabe, hübsche Mädels als Model zu rekrutieren.

Wenn ihr Spinnenweben, eine unisolierte Holzdecke und zusammengeklaute Mc Donalds Banner und andre (meist Brauerei-) Fahnen seht, dann liegt Ihr besoffen auf dem Rücken im Killinger Stadl. Lasst Euch aus dem Matsch aufhelfen und holt Euch ein neues Getränk.

Es reicht am Sonntag vollkommen, wenn ihr erst 10 Minuten vor Beginn des Theaterfaschings da seid. Da kriegt Ihr bestimmt noch einen Platz (ich bin dann allerdings schon da).

Haltet Euch von Mädels fern die sich als Girlie (im wahren Leben ein scheues Mauerblümchen), Katze (im wahren Leben arogant und zickig) oder Prinzessin (entweder noch ein Kind, oder dominant und teuer) verkleiden. Eine gute Wahl sind solche, die sich als Insekten (Biene, Marienkäfer, Schmetterling etc. =locker und leicht, Sinn für Humor), Zigeunerinnen (temperamentvoll und feurig) oder Teuflinnen (lasziv und aufgeschlossen) tarnen. Frauen legen im Gegensatz zu Männern viel Augenmerk auf die Wahl des Kostüms, man kann also stets von versteckten Botschaften ausgehen. Die Königsklasse ist übrigens der Engel. Entweder man hat es mit einem selbstverliebten Naivchen zu tun oder eine gnadenlos verruchte Lady vor sich. Man erkennt es meist an der Länge des Rocks oder für Fortgeschrittene am Glitzern in den Augen.

Solltet ihr der zahlreichen Faschingsumzüge in der Narren-Hochburg Feilnbach überdrüssig sein und einen der Umzüge im Umland aufsuchen, vergesst nicht, einen Hut oder noch besser einen Schirm mitzunehmen, damit ihr den kleinen Kindern möglichst viel Konfekt vor der Nase wegschnappen könnt.

Haltet Euch von Wägen fern, die man hört bevor man sie sieht und die mit Tannenzweigen und Kartoffelsäcken verziert sind. Wenn sich dann auch noch schwarz geschminkte, besoffene Höhlenmenschen darauf befinden, die sich bei der höllischen Geschwindikeit mit einer Hand festkrallen um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, und mit der andren Bierflaschen nach den Leuten werfen, dann kann man davon ausgehen, das irgendein Burschenverein sein mit einem Sauffest illegal erwirtschaftetes Geld an seine Mitglieder “auszahlt”.

Wenn der Spass am Aschermittwoch dann endlich vorbei ist, Ihr Eure Affären und Ausfälle auf den Rausch und den Fasching schieben könnt, dann schlagen wir alle drei Kreuzzeichen, schämen uns 5 Minuten und haben wieder ein Jahr lang Ruhe.

/Achtung Satire, bitte nicht ernst nehmen

Wir sehen uns morgen abend.

22 Kommentare 

  1. Hoppsä
    am 16. Februar 2007
    1

    Da mag einer den Fasching, den Killinger Stadl und Burschenvereine richtig gerne.. und hat wahnsinnig wenig Ahnung vom Theaterfasching :-)

  2. Anonymous
    am 16. Februar 2007
    2

    des wollt ich auch grad sagen =P…

  3. Andi
    am 16. Februar 2007
    3

    Ironie, meine Herren, Ironie. Schließlich ist Fasching.

  4. Anonymous
    am 16. Februar 2007
    4

    Anmachspruch Nr. 5: Als Schönheitchirug verkleiden und hinten steht drauf: Brustvergrößerung durch Handanlegen.

  5. Konrad
    am 16. Februar 2007
    5

    Ui, ui, ui. Theaterfasching wird heuer ganz, ganz lustig und auch ein klitzekleinwenig ironisch. Ja, ja, das waren noch Zeiten, gell Vinc?

  6. Florian
    am 16. Februar 2007
    6

    Um diese wertvollen (und amüsanten) Tipps noch ein wenig zu ergänzen, hier noch ein kleiner Kostümt-Ratgeber mit Charackteranalyse:

    Das Baummarkt-Kostüm: Kreative Faschingsfanatiker zaubern aus acht Latten Fichtenholz kombiniert mit weißer Teichfolie und einem Spraydosen-Finish eine überdimensionale

    Marlboro-Zigarettenschachtel, die garantiert der Hingucker auf jeder Party ist… Künstler dieses Kalibers wollen um jeden Preis auffallen… (und gehen oft auch mit der Verkleidung zugrunde,

    Bsp.: Matratze)

    Das Alibi-Kostüm: was kann man aus einem schwarzen Stoff-Fetzen, bissl Schnurr, ner Sonnenbrille, fusseligem Haarteil und Schminke zaubern? Völlig egal, denn es wird sowieso gesoffen bis alle

    Lichter ausgehen und ab 22:00 Uhr kann eh keiner mehr eine vernünftige Frage formulieren, die den Sinn des Kostüms klären soll… Dieses Kostüm wird gerne von Berufs-Alkoholikern gewählt,

    denn es zeigt ganz klar die Prioritäten des Trägers auf: wozu Geld für Verkleidung ausgeben, lieber in Flüssiges investieren…

    Das Kostüm von der Stange: Da hätten wir den Robin Hood, den edlen Ritter, den Mönch, Scheich, Winnetou … Die Kostüme sind so unkreativ wie das Stück Mensch darin… ganz besonders die

    Helden, die in ihrer Handwerker-Kleidung erscheinen. Konfrontiert man diese Einfallspinsel dann mit der mangelden Originalität ihrer Verkleidung, lautet die Antwort oft: “Hoho…Wos? Mei

    Kostüm is billig? I kim grod aus da Arbat du Depp…. hoho” (und das um 22:00 Uhr… IN DER FASCHINGSZEIT… alles klar)

    Der Unkostümierte: Er ist der Atheist des Faschings, wahrlich ein Ignorant wenn es ums Verkleiden geht… seine mangelnde Bereitschaft zur Kostümierung bescherrt ihm oft schwarze Striche von

    Schmierfinken (Idioten mit Stift und Kreide bewaffnet), die jeden Unkostümierten farblich markieren… vermutlich wird diese Markierung aber auch nur zum Wohle der Allgemeinheit vorgenommen,

    um potentielle Fahrer zu kennzeichnen (denn meist trinken diese Faschingsmuffel dann auch nix…)

    Die eMANNzipierte Frau: der Lippenstift scheinbar mit einer Malerrolle aufgetragen, Luftballonbrüste den eigenen Vorlieben angepasst, Netzstrumpfhose, Kinnbart… damit erfüllen diese falschen Bordsteinschwalben begleitet durch ein selbstgefälliges Rum-Gehurre alle Klischee-Szenarien, die Männer mühevoll aus den Köpfen der Frauen vertrieben haben… schließlich wollen wir nicht immer nur das eine… wir wollen auch die andere…. oder?
    Lustig wirds dann, wenn der Frauerich in einem engen Kleid eher wie eine wurstige Kampf-Ballerina aussieht… Sinn und Zweck des Kostüms: der “Beute” näher zu kommen, indem man sie immitiert und selbst zur Beute wird…

    In diesem Sinne… helau

  7. Andi
    am 16. Februar 2007
    7

    Nummer 5 ist aber schon alt und hat einen Bart. Es dreht sich hier um ORIGINELLE Anmachsprüche. Wer zur Hölle ist Vinc? Insider raus, sag ich da nur.

  8. Andi
    am 16. Februar 2007
    8

    Spätestens zum genialen Schlusssatz “Lustig wirds dann, wenn der Frauerich in einem engen Kleid eher wie eine wurstige Kampf-Ballerina aussieht… Sinn und Zweck des Kostüms: der “Beute” näher zu kommen, indem man sie immitiert und selbst zur Beute wird…” musste mir den Bauch vor Lachen halten. Und das vom Ober-Faschings-Atheisten… ;-)

  9. Hoppsä
    am 16. Februar 2007
    9

    Insider machen das Leben süß :-)

  10. Andi
    am 16. Februar 2007
    10

    Eigentlich sind sie eher ein Anzeichen für unlustige Leut’.

  11. Hoppsä
    am 16. Februar 2007
    11

    und was die Ironie betrifft dann war wohl deine Aussage über Burschenvereine und ihre Festl die du als ja total in einen Burschenverein integrierter Mensch treffen kannst auch ironisch gemeint

  12. Andi
    am 16. Februar 2007
    12

    Für den Fall dass Du da schon wieder einen Angriff auf Deine Person vermutest (was in letzter Zeit erschreckend, weil unbeabsichtigt, häufig vorkommt ) empfehle ich Dir, die Begriffe ‘Satire’ und ‘Eigene Meinung’ im Lexikon nachzuschlagen. Und von letzterer habe ich bezüglich Burschenschaften, und das sei mir bitte vergönnt, auch ohne einer anzugehören eine ziemlich eindeutige, die aus meinem Text auch ersichtlich wird.

  13. maria
    am 16. Februar 2007
    13

    Vince Fontaine, den hast du letzes Jahr am Theaterfasching gespiel, falls du dich noch erinnerst.

  14. Andi
    am 16. Februar 2007
    14

    Vielen Dank für die Aufklärung aller Unwissenden! ;-)

  15. Hoppsä
    am 16. Februar 2007
    15

    wenigstens schreib ich was… früher hast dich beschwert das keiner was schreibt :-)

  16. Andi
    am 16. Februar 2007
    16

    Tut mir ja leid. Will ned streiten, nur nicht immer mißverstanden werden. ;-)

  17. Der Schlamm
    am 17. Februar 2007
    17

    Du warst ja nicht beim Weiberfasching, weist somit gar nicht was da so alles abgegangen ist.

    Oder warst du vieleicht auf http://musik.feilnbacher.de ?

  18. Tine
    am 17. Februar 2007
    18

    Da ihr hier so gut im Kostümrinterpretieren seid: ich wollt ja morgen eigentlich als Pumuckl gehen, aber jetzt hab ich doch Angst was die Herren der Schöpfung da so alles reininterpretieren könnten. Klärt`s mich mal auf ;-)

  19. Konrad
    am 17. Februar 2007
    19

    Oh, Andi. Hast du deinen Gast-Auftritt bei Grease verdrängt? Das war doch toll!

  20. Andi
    am 18. Februar 2007
    20

    Also Pumuckel würd ich sagen ist ein Anzeichen für eine vergebene Frau oder einen Kindskopf! ;-)

    Ja Konrad, das hab ich verdrängt…

  21. Tine
    am 18. Februar 2007
    21

    Na so ein Glück dass ich nun mangels rotem Haarspray doch auf eine Zigeunerin ausgewichen bin – das passt ja irgendwie auch zu mir, obwohl das mit dem Pumuckl ja erschreckenderweise auch stimmt :-)

  22. Florian
    am 19. Februar 2007
    22

    Zigeunerin, da gibt es zwei Sorten:

    Die Männertraum-Zigeunerin: langes schwarzes Haar fegt peitschenartig durch den Raum und züchtigt Männer gleichsam fesselnd wie ahnunglos… lodernde Flammen der Begierde erfüllen ihre Augen und warten darauf, ein ahnungloses Opfer in die brennende Verderbnis zügelloser Leidenschaft zu ziehen…

    Oder die authentische Zigeunerin: der Wind weht sanft durch das schwarze Haar, DASS AUF IHRER OBERLIPPE SPRIEßT WIE SCHIMMEL AUF EINER ALTEN TOMATE……. der süßlich zarte Duft von KNOBLAUCH UND ZWIEBELN AUS IHREM MUND KOMBINIERT MIT DEN FOLGE-”ERSCHEINUNGEN” EINES BOHNENEINTOPFS ERZEUGT EINE CHEMISCH-MYSTISCHE AURA UM SIE UND BRINGT SELBST DAS HÄRTESTE UNKRAUT ZUM WELKEN……
    Und eines sollte man immer bedenken: Zigeuner impfen sich nicht gegen Krankheiten, sondern Krankheiten gegen Zigeuner… :)

    P.S.: Nun ist wohl auch klar, warum Zigeuner so toll mitm Po wackeln können und die Hüften derart aggressiv kreisen lassen, alles eine Frage der Darmflora… :)

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