Crank im Hirn.
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Diesen Beitrag verbrach Andi am 28. September 2006 |
Hab heut Crank gesehen. Ich erspar Euch eine ausführliche Kritik, denn in letzter Zeit häuft sich das bei mir ja. Nur soviel dazu: Ein echter Geheimtipp, hab schon lange keinen so zynischen, knallharten und temporeichen Actionfilm, gewürzt mit ungeheuer hohem Unterhaltungswert, mehr gesehen.
Es wird ja immer von Fachleuten und selbsternannten Experten davor gewarnt, dass Jugendliche nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können. Dass sie sich die falschen Vorbilder aussuchen.
Der Held aus “Crank” ist ein gutes Vorbild, mein ich. Der hat nämlich ein böses chinesisches Gift gespritzt bekommen, das ihn langsam tötet, wenn er nicht ständig in Bewegung ist und somit seinen Körper mit Adrenalin versorgt.
Wie er das anstellt, also das am Leben bleiben und sich rächen, hat einen fantastischen Vorbildcharakter: Wenn man unmotiviert und antriebslos ist, nimmt man sich seine Freundin zur Seite und hat Sex mit ihr auf offener Straße. Je mehr Schulbusse und Passanten vorbeikommen, desto mehr steigt der Adrenalinspiegel. Wir müssten uns nie mehr streiten oder mobben, sondern einfach dem Gegenüber ins Gesicht treten, ihm die Hand abhacken oder im das Gehirn rauspusten. Leute, die wir nicht mögen, bräuchten wir nicht mehr in Blogs versteckt oder offen diffamieren, nein, wir parken einfach unser (oder ein beliebig andres) Auto in ihrem Wohnzimmer oder, falls vorhanden, in ihrem Kaufhaus.
Das sind die Helden von heute, zu ihnen sollten wir aufblicken. Wo ist mein Baseballschläger? Muss Hausbesuche machen.
Dazu hat noch keiner was gesagt
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