Der Dackel und der Dachs

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 27. Juli 2010
Kategorie: Bad Feilnbach, Berichte, Feuerwehr | 3 Kommentare 



Der Regionalteil des Mangfallboten überrascht mich immer wieder aufs Neue. Nach unserem etwas, naja, ungewöhnlichem Einsatz gestern, bei dem es um einen Dackel im Dachsbau ging, druckt Der Bote heute äußerst prominent die eigentlich völlig belanglose Geschichte großzügig farbig bebildert ab:

Sogar der letzte Satz, den ich aus purer Ironie in Erwartung seiner sicheren Zensur angehängt hatte, hat überlebt: “Was der Dachs von der Aktion hielt war leider nicht festzustellen, er schien zum Zeitpunkt der Aktion nicht anwesend zu sein.”

Da sieht man mal wieder, was heute wirklich wichtig ist und die Gemüter bewegt. ;- )

Den ganzen Bericht zum Nachlesen gibt’s nochmal hier.

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Es steht ausser Frage: Was am Samstag in Duisburg geschehen ist, das ist tragisch. Schlimm für die Betroffenen, schlimm für die Veranstalter. Was derzeit aber wieder im Blätterwald der deutschen Medien geschieht, spottet jeder Beschreibung. Man kann hinsehen oder –hören wohin man will, überall forschen Journalisten „nach Antworten“, sind auf der Suche nach „Verantwortlichen“ nach dem Motto „zeigen soll er sich, der Haderlump, das dafür verantwortlich ist, damit wir ihn ausführlich demütigen können!“ und überhaupt ist man ganz aufgeregt und schwer erschüttert. Dass die ganze Geschichte natürlich ebenso eine willkommene Erlösung aus dem Sommerloch ist, dass sich nach Lena, der Fußballweltmeisterschaft und der Ölkrise im Golf von Mexiko, die irgendwie so recht keinen zu interessieren scheint, ist, wissen die Medienschaffenden in ihrer vermeintlichen Bestürztheit gekonnt zu kaschieren. Endlich eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben werden kann! Die Ironie an der ganzen Sache, die das Ausmaß der ganzen Verlogenheit aber schön umfasst: Hätte es eben keine Totgetrampelten auf der diesjährigen Loveparade gegeben, wäre es den ganzen Zeitungen, Radio- und TV-Sendern maximal eine kleine Nebennachricht wert gewesen. Denn ein Ereignis wird immer erst dann interessant, wenn jemand möglichst brutal geschlagen, umgebracht oder vergewaltigt wurde. Oder sonstwie gestorben ist, vermeintlich auf Grund irgendeines persönlichen Dramas (siehe auch Nur ein toter Star ist ein guter Star). Worin der Nachrichtenwert der ganzen Geschichte liegt, entzieht sich mir ohnehin. Was nützt es mir denn beispielsweise zu wissen, dass irgendwo in Spanien ein kleiner Junge aus unbekannten Gründen verhungert ist?
Analog dazu die Loveparade-Geschichte: Warum muss diese Tragödie jetzt in diesem Maße medial ausgewalzt werden? Was habe ich davon zu wissen, dass sich die Verantwortlichen verständlicherweise jetzt gegenseitig die Schuld zuschieben? Sollen die das unter sich und mit den zuständigen Behörden ausmachen! Im Paragraphendickicht und Vorschriftendschungel des deutschen Rechtssystem finden sich bestimmt die richtigen Schuldigen und Beschuldiger, ganz ohne Zutun der Medien. Und ist das wirklich ihre Aufgabe? Das, wofür wir sie bezahlen?

Eine ganz andere Frage ist: Gibt es auch Nutznieser dieser vermeintlich öffentlichen Diskussion? Wer hat Interesse daran, die Bevölkerung umfassend zu verunsichern und zu verängstigen und profitiert beispielsweise von den mittlerweile bereits geforderten verschärften Sicherheitsmaßnahmen bei kommenden Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest…?
Ein Schelm, wer hier Böses und System vermutet. Schnell 10 Cent in die Verschwörungstheoretikerkasse werfen.

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Update: Feilnbach tanzt

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 25. Juli 2010
Kategorie: Bad Feilnbach, Feste feiern | 2 Kommentare 



Soderla, der Vollständigkeit halber auch an dieser Stelle die gesammelten Informationen zu “Feilnbach tanzt”:

Wir tanzen auf dieses Lied:

Unterstützt werden wir von einer professionellen Lehrerin von Hermans Tanzpalast aus Rosenheim.

Das Datum für die Filmaufnahmen ist der

31.Juli!

Die Volksbank wird an diesem Tag für die Getränke und das Essen sorgen, der Bauhof stellt eine Hebebühne für die Filmaufnahmen. Jetzt benötigen wir nur noch möglichst viele Menschen die mitmachen. Ich hoffe, dass die üblichen Unken, die der Aktion jetzt schon einen Reinfall aus Mangel an Teilnehmern prognostizieren, diesmal wenigstens nicht Recht haben und wir mindestens 50 Leute zusammenbringen!

Treffpunkt für den Film ist um 10 Uhr am Feuerwehrhaus in Bad Feilnbach

Zeitbedarf: ca. 4-5 Std. (natürlich kann man wenns gar nicht anders geht auch eher gehen oder später kommen!)

Zum Abschluss gibt’s eine Gratis-Brotzeit auf dem Rossererfest in Bad Feilnbach!

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Bad Feilnbach tanzt (für Bayern 3)

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 19. Juli 2010
Kategorie: Bad Feilnbach | 3 Kommentare 



Wir berwerben uns für das Bayern 3 Dorffest! Die Idee: Ein Flashmob-Video an den schönsten Flecken der Gemeinde Bad Feilnbach!
Wir benötigen ca. 50-100 (oder mehr) Leute aus Au, Dettendorf, Litzldorf, Feilnbach, ach was, der ganzen Gemeinde eben, die einen Nachmittag lang Zeit haben, einen einfachen Tanz einzustudieren, den tanzen wir dann an ausgesuchten Plätzen jeweils durch und am Ende kommt ein kleiner Film heraus, den wir dann als Bewerbung an Bayern 3 schicken!
Und auch wenn es mit der Bewerbung nichts werden sollte ist das Video bestimmt ein toller Spaß!

Alle die dabei sein möchten, finden hier auf Facebook eine Plattform, die sie auf dem Laufenden hält! Alternativ einfach hier in die Kommentare Eure Teilnahmebestätigung reinklopfen!

P.S: Wer sich nichts unter der Aktion vorstellen kann, sowas soll das werden:

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Karibisch, sauber.

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 19. Juli 2010
Kategorie: Feste feiern | 2 Kommentare 



Aus verschiedenen Gründen ist das hier mein Lieblingsfoto aus dem Nachlass der Karibischen Nacht am Freitag in der Haxn in Bad Feilnbach:

Dabei hab ich das nicht mal selber gemacht, sondern mein Spezl Pascal. Mehr davon hier!

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20 Sekunden: Hans Söllner auf dem Tollwood

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 18. Juli 2010
Kategorie: Berichte | Was dazu schreiben 



Foto von Martins iPhone 4Foto von Martins iPhone 4

Hubert von Goisern und Hans Söllner sind sich eigentlich recht ähnlich: Beide sind Künstler mit einer Botschaft, die das zweifelhafte Vergnügen hatten, einen richtig großen Hit zu landen, der aus dem Gesamtwerk herausgerissen ungeheuer erfolgreich wurde, und seither in der breiten Masse das Bild des jeweiligen Musikers prägt. Bei Goisern ist es das Hiatamadl, eigentlich eine böse Satire, das ihm den Ruf als Volksmusik-Hallodri einbrachte, Hans Söllner hingegen halten die meisten dank seinem Marihuana-Baam für einen albernen Dauerkiffer.

Nun, die hätten ihn heute Abend auf dem Konzert auf dem Tollwood nicht wiedererkannt. Zwei Stunden lang sprach und sang der ewige Revoluzer, der auch Mitte 50 noch immer nicht müde geworden ist, sich gegen sämtliche Obrigkeiten aufzulehnen, vom ungerechneten Staat, korrupten Politikern und der Polizei. Von Toleranz und Aufrichtigkeit, dem Mut, nicht zu allem einfach nur blind „Ja“ zu sagen. 5000 Leute waren in dem proppenvollem Zelt, in einem im strömendem Regen langsam absaufendem Tollwood. „Ein Soziologe hätte hier seine wahre Freude“ sagte Martin, der sich bereit erklärt hatte, sich mit mir auf das Experiment Söllner einzulassen. Er meinte damit das illustre Publikum: von jungen Mädeln, Skatern, Senioren, Punkern, Rockern bis zu Juppies und den unvermeidlichen Rasta-Hippies war hier alles, aber wirklich alles vertreten. Und sie alle riss Söllner von der ersten Minute an mit. Eine Stimmung, wie ich sie selten erlebt habe.
Söllners Themen sind im Prinzip immer die gleichen: Er prangert Zustände an, deren sich die breite Masse ob ihrer Abgestumpftheit und medialen Überreizung nicht mehr bewusst ist oder sein will. Das ist oft polemisch, manchmal plakativ, aber immer wirksam. Warum kann ein Christian Ude 30 Millionen Euro für die Olympia-Bewerbung ausgeben, wo es doch in München nach wie vor großer Armut, hungernde Kinder und Obdachlose gibt?
Er empfiehlt allen anwesenden Gästen, ihren Führerschein zu verstecken und bei der nächsten Polizei-Kontrolle stattdessen die Rechnung des Fühererscheins vorzulegen. Als Beweis dass der bezahlt wurde („Erst nehmans uns des Geld damit ma an Führerschein griang, dann nehmas uns an Führerschein wieder weg!“). Natürlich kommt auch der Hanf zur Sprache und als Söllner gleich als drittes Lied den Marihuana-Baam spielt, kocht das Zelt (buchstäblich). Doch hier geht es ihm und das willkürliche Verbot einer vermeintlichen Droge und an sich völlig harmlosen Substanz, wohingegen Alkohol von den Obrigkeiten stillschweigend gebilligt wird.
Ganz groß war Söllner gestern immer dann, wenn er zwischen den Liedern seine Geschichten vortrug. Wie die erwähnte um Ude. Oder wie er seiner kleinen Tochter verboten hatte, Schweinswürschtl im Külschrank zu lagern und sich dadurch siener eigenen Engstirnigkeit bewusst wurde.
Die Auswahl der Lieder dazwischen war dann nicht immer glücklich gelungen. Die nachdenklichen, kritischen und teilweise schon balladenartigen Titel drohten mehr als einmal fast, die Stimmung abzukühlen und wären eher für ein kleineres Publikum geeignet gewesen. Doch glücklicherweise fand Söllner immer rechtzeitig wieder zu höherer Geschwindigkeit zurück.

Am Ende dann, pünktlich um 22 Uhr, der Konzert-Sperrstunde auf dem Tollwood, ließ Söllner sich durch ausgiebiges Anfeuern der Menge noch einmal auf die Bühne holen und gab fast schon trotzig noch eine Zugabe hintenan. Ein Rebell kann schließlich nicht dann verstummen, wenn es ihm „von oben“ angeordnet wurde. Dass die Zugabe dann aber nur 5 Minuten dauerte und somit um 5 nach 10 Schluss war, ist da nur ein kleiner Schönheitsfehler. Auch Revoluzer werden irgendwann wohl brav.

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Almkirta 2010

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 13. Juli 2010
Kategorie: Bad Feilnbach, Berichte | Was dazu schreiben 



Alle Jahre wieder und dieses Jahr auch gefühlt früher als gewohnt ließ es sich die Mardermolch-Redaktion nicht nehmen und schickte ihren treusten Reporter (den Andi), auf’s diesjährige Almkirta. Bei feinstem Wetter und einer Hitze im Tal, die selbst Stein zum Schmelzen bringt, ging’s mit Haxn-Wirt Markus, dem Heifeida und dem Bademeister rauf auf den Berg.
Wider Erwarten war es da dann gar nicht so voll wie befürchtet, dafür aber angenehm temperiert. Nachdem der Parkplatz fast direkt vor der Wirtsalm erobert war (was mittlerweile auch ein alljährliches Ritual darstellt. Wenn Markus könnte, würde er wohl direkt in der Bar parken) und der gesalzene Eintrittspreis gelöhnt, ließen wir uns raten, tranken Spaten und warteten aufs Essen. Zumindest der Andi. Viele Spaten lang. Der Traum schlafloser Nächte minderjähriger Trachten-Girlies, die weltbekannten Schlossies, schossen einen Gassenhauer nach dem anderen raus, wer das in seiner vollen Pracht nicht ertragen konnte oder wollte, verzog sich an die Bar. Almkirta as usual.
Auch der obligate Regenschauer zu später Stunde traf pünktlich ein, leerte den Biergarten und sorgte dafür, das Demophobiker wie der Andi selbst mit größeren Mengen Bergzauber ständig der kalte Schweiss auf der Stirn stand.

Alles in allem ein lustiger Abend ohne große Überraschungen. Wie schon im letzten Jahr ist auch 2010 ein weiterer Wiesn-Glitzi-Rückgang zu verzeichnen, Gefühlt wirkt das Publikum jünger und trachtiger. Mal schaun, wo die Reise für’s Almkirta in den kommenden Jahren hinführt.

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Karibische Nacht

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 13. Juli 2010
Kategorie: Bad Feilnbach, Feste feiern | Was dazu schreiben 



Nicht zu verwechseln mit dem hier. Bitte trotzdem kommen, das wird ein großer Spaß!

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Rumpfkluft

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 8. Juli 2010
Kategorie: Fundstücke | 4 Kommentare 



Wer’s noch nicht kennt, auf www.rumpfkluft.de kann man feine T-Shirts kaufen mit Motiven, die diesen gewissen Humor haben, den nicht jeder versteht oder für lustig hält, den ich aber beispielsweise ganz ganz prima finde. Hier meine Favoriten:



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True Blood

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 6. Juli 2010
Kategorie: Rezensionen | 6 Kommentare 



Wer genug hat von weichgespültem Vampirgedönse Twilight, weil zu wenig Blut und vor allem zu wenig Sex, dem rate ich zu True Blood. Die mittlerweile 3 Staffeln umfassende Vampir-Saga aus der Feder von Alan Ball (der für das gehypte Six Feet Under verantwortlich ist, wovon ich allerdings nicht mal die erste Staffel durchgehalten habe) ist die ultimative Wiederbelebung des eigentlich ausgelutschten Vampir-liebt-Mensch-Themas. In der schwülen Atmosphäre der Kleinstadt Bon Tempas in Louisiana, wo die Menschen immer zu schwitzen scheinen, es noch grundsolide amerikanische Hinterwäldler gibt (die im O-Ton der Serie in einem Anfangs fast kaum verständlichem Slang sprechen) und wo die Zeit vor Jahrzehnten schon stehen geblieben ist, treffen der Vampir Bill Compton und die gedankenlesende Kellnerin Sookie Stackhouse aufeinander und verlieben sich. Grob gesagt. Der Clou an der Geschichte: True Blood spielt in einer Welt, in der sich die Vampire geoutet haben, weil ein chinesischer Konzern zufällig künstliches Blut entdeckt hat, benannt nach dem Titel der Serie, welches in hippen Flaschen abgefüllt den Vampiren ermöglicht, unter den Menschen zu leben. Theoretisch. Denn da wir in Amerika sind gibt es natürlich Vorurteile (Ähnlichkeiten zur Situation der Schwulen und Lesben in Gods own Country sind bestimmt nicht zufällig) und so richtig will es nicht klappen mit der Integration. Vielleicht auch deshalb, weil längst nicht alle Vampire dem Menschenblut abgeschwört haben und andersherum das Vampirblut eine ultimative Droge für Menschen darstellt. Genug Stoff für interessante Geschichten. Und die erzählt True Blood neben dem Hauptdarstellerpärchen anhand einer Reihe skurriler Figuren wie dem dauergeilen, knackigem aber etwas einfältigem Bruder von Sookie, Jason, Sookies schwarzer Freundin Tara, eine dauerwütende, menschliche Schimpfwortschleuder, deren schwulen Cousin Lafayette, dem Drogendealer und Koch der Stadt, der mit einem verbittertem Vampir schläft, um ihm sein Blut abzapfen zu können, sowie dem Barkeeper Sam, der ein amüsantes Geheimnis hegt. Um hier nur die wichtigsten zu nennen. Sie alle verbindet eine seltsame Morderserie, welche die Kleinstadt erschüttert und am Ende von Staffel 1 mit einem zwar etwas bemüht wirkendem, aber allemal spannendem Schlusstwist aufwartet.

Das alles ist angerührt mit einem für amerikanische Verhältnisse enormen Grad an Gewalt (effektvoll zerplatzende Vampire, blutige Bisse) und exzessiven Sexszenen.

Angetan hat’s mir hier auch das Vampirbild. Es orientiert sich zwar an üblichen literarischen Vorlagen (Kein Sonnenlicht, Holzpflock durch’s Herz etc), nimmt sich aber auch Freiheiten abseits der traditionellen Klischees heraus. Vampire können hier den Anblick eines Kreuzes gelassen ertragen, der Geruch von Knoblauch stört sie überhaupt nicht und ihr Spiegelspiegelbild ist auch vorhanden, wofür Bill die stimmige Erklärung liefert, dass das fehlende Abbild in Spiegeln ein von Vampiren gestreutes Gerücht sei, denn so können sie sich gefahrlos unter den Menschen bewegen.

Fazit: Wer auf der Suche nach erwachsener, moderner Vampir-Unterhaltung ist, greift zu. Eine einzigartige Mischung aus Horror, tiefschwarzem Humor, Erotik und Gewalt. Für kleines Geld im O-Ton bei Amazon.co.uk, für etwas mehr Euros auch auf deutsch.

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Froide

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 6. Juli 2010
Kategorie: Berichte, Erkenntnisse | 4 Kommentare 



Kurz vor dem Siedepunkt der Fußball-Hysterie fällt es auch einem Verweigerer wie mir schwer, sich der allgemeinen Faszination dieser Weltmeisterschaft zu entziehen. Obwohl mir durchaus klar ist, dass dieses Brot&Spiele der Neuzeit seinen Zweck als Augenwischer vor den wahren Problemen unserer Zeit (Korrupte Politik, Finanzkollaps, Ölpest undsofort) hervorragend erfüllt, beeindruckt mich diese Spannung in der Luft uns das Gefühl der Einigkeit zutiefst.
Am Samstag war ich mit der schöneren Hälfte in München. Während des Spiels waren wir bummeln in der Fußgängerzone und selbst in den Geschäften ist man vor der allgemeinen Euphorie nicht gefeit. Im Deichman wurde über Lautsprecher jedes Tor durchgesagt, begleitet vom lauten Jubel der Verkäuferinnen, die sich jedes Mal in die Arme fielen (wir hielten uns von Tor 2 bis Tor 3 dort auf), bei Esprit und H&M gab es für die Angestellten kein anderes Thema, selbst bei der Kundenberatung. Nach dem Spiel brodelte die gesamte Fußgängerzone. Massen an Fans sammelten sich am Stachus, feierten gemeinsam am und im Springbrunnen und fluteten schließlich die U-Bahnen mit Ziel Leopold-/Giselastrasse, die wie auch schon 2006 zur Partymeile avancierte.
Uns zogs dann aber ins Tollwood. Auch hierhin verfolgte uns der Fußball, wenn auch nicht so vehement wie erwartet. Klar, es gab ein Public Viewing des Spanien-Spiels beim Andechser-Zelt, ansonsten war das Festival trotz Wochenende und traumhaftem Wetter zwar gut besucht, aber keinesfalls voll.

Irgendwie grauts mir vor morgen, weil, egal wie das Spiel ausgeht, die Hysterie entweder ins Unermessliche steigen wird oder aber eine Nation von Fußballverrückten in ein tiefes Loch fallen wird.

Spannend wird in beiden Fällen die Frage, was nach der Lena und nach der WM wohl die nächste Volksbelustigung werden wird…

Nachtrag:
Wenn bei uns die Fußball-Berichterstattung auch von solch einer schicken Dame vorgetragen werden würde wie sie die Spanier vorgestzt bekommen, dann würde ich natürlich (!) auch Spielberichte und Nachbesprechungen anschaun:

(Quelle)

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APPropo…

FMT

Diesen Beitrag verbrach FMT am 1. Juli 2010
Kategorie: Allgemein | Was dazu schreiben 



Es ist mal wieder an der Zeit, ein Paar Appetitlichkeiten fürs iPhone zu kredenzen… und los geht’s:

Vuvuzela: was wäre die WM ohne die Uwe Seeler… genau: STRESSFREI!!!
Damit man nun überall und jedem endgültig die Nerven zermürben kann, gibt es diese App kostenlos im iTunes Store… kleiner Tipp: schnell hintereinander auf die Puste des Grauens drücken und es entsteht der sonore Klang wie im Stadion… DANKE!

Toodledo: für alle Exchange- bzw. Outlook-User, hier ist die Rettung… da Apple sich ja strickt weigert, Aufgaben in sein OS (=Orschloch-Süstem) einzubinden, muss man sich mittels dieser kostenpflichtigen Applikation behelfen… es synchronisiert die Aufgabenliste mit Exchange und lässt sich leicht bedienen… 2,99 EUR im iTunes Store, die sich lohnen!

iHUD Lite: ein GPS-Tacho fürs Auto, der zusätzlich Höhenmeter und Uhrzeit anzeigen tut… das Besondere daran: er kann auch spiegelverkehrt ‘gen Windschutzscheibe leuchten als Head-Up-Display (natürlich nur sinnvoll, wenn draussen dunkel und so) und Fahrer sowie andere Verkehrsteilnehmer irritieren… unerlässlich für alle BMW-Fahrer, um endlich mal ‘nen funktionierenden Tacho in der vierfach-gummierten Affenbude Karre zu haben… einziger Wehrmutstropfen: es stehen nur rot, grün und blau als Anzeigefarbe zur Auswahl, das ätzende uralte Bernstein gibt es nicht… wie schade!

iSaber unleashed: Jedis, Jodas und Star Wars Kids [VIDEO] aufgepasst… mit dieser Anwendung kann man richtig auf die Kacke haun… ich bin zwar kein großer Star Wars Fan, aber mit diesem digitalen Lichtschwert rumfuchteln macht tierisch Spaß… sehr lustig, wenn zwei iPhonanten mit dieser App aufeinandertreffen… möge der Akku mit dir sein…!

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Feuerrot

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 1. Juli 2010
Kategorie: Sexy Dirndl, Trachtenstrip | Was dazu schreiben 



Da ich derzeit mal wieder unterwegs bin und bis Ende der Woche nicht viel zum Bloggen kommen werde, verweise ich dezentest auf den Trachtenstrip, da gibt’s neue Fotos und was neues, für das es sich Trinkgeld spenden lohnt!

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Nachtflohmarkt 2010

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 26. Juni 2010
Kategorie: Berichte, Feuerwehr | 3 Kommentare 



Hier mein Bericht vom gestrigen Nachtflohmarkt für OVB mit meinen persönlichen Anmerkungen (die nicht in der Zeitung stehen werden…)

Pünktlich zum Nachtflohmarkt in Bad Feilnbach kehrte der Sommer zurück (gottseidank, was hat mich das Wetter Nerven gekostet…) und brachte den Bad Feilnbacher Feuerwehrlern, denen das Wetter in den beiden vergangenen Jahren nicht immer hold war (siehe unter anderem hier und hier), einen überdurchschnittlich gut besuchten Flohmarkt mitsamt Straßenfest ein. Das Marktgelände in der Bahnhofstrasse war mit 220 Ständen bis in den letzten Winkel gefüllt (das meine ich ernst. Grad, dass keiner mehr im Klo einen Stand haben wollte. Und ich bin sie beim Kassieren alle abgelaufen. 4 Stunden haben wir gebraucht.), viele Aussteller, die nach Mittag anreisten, mussten wieder nach Hause fahren (was mich umso mehr ärgert, weil ich viel lieber die rein gelassen, und dafür das Gesindel mit ihren Wohnmobilen hochkant rausgeschmissen hätte, doch dazu weiter unten mehr…). Das schöne Wetter bescherte den Standlern zahlreiche Besucher, die sich nach dem Rundgang beim Straßenfest mit zünftiger Brotzeit und kühlem Bier stärken konnten (…und natürlich am Pavillion und an der Cocktail-Bar!).

Trotz des Erfolgs möchte die Bad Feilnbacher Feuerwehr beim nächsten Nachtflohmarkt am 24. Juni 2011 ein paar Verbesserungen anbringen (hört, hört…). Beispielsweise soll bis dahin eine Lösung für die teilweise zu laute Musik gefunden werden (das ist fast schon ein Euphemismus. Ich bin zwar selber kaum vorne gewesen, aber es haben genug Leute unabhängig voneinander behauptet, dass die Kapelle a) völlig talentfrei sei und b) dummerweise davon scheinbar nichts weiß und mit der Euphorie des Unwissenden, von sich selbst Überzeugten, kaum zum Schweigen, geschweige denn zum Leiserspielen zu bewegen war. Nächstes Jahr müssen wir das anders lösen. Zum Beispiel vorne eine kleine Blasmusik, hinten im “Party”-Bereich dann mit entsprechender Stimmungsmusik.). Auch wird erwägt, zukünftig zusätzliche Gebühren für PKWs und Wohnmobile (50 € für letztere!) im Marktgelände zu erheben, um für die Verkäufer den Anreiz zu erhöhen, ihre Fahrzeuge nach dem Ausladen auf den externen Parkplatz zu fahren. Somit wäre im Markt zusätzlicher Platz geschaffen. Die Feuerwehrler hoffen, dass somit auch die Querelen um die Reservierungen ein Ende finden. Die ersten Verkäufer waren schon am Vortag um 9 Uhr früh angereist (Ohne Scheiss! Und dann auch noch dieses unsympathische Pack auf Dauerkonfrontationskurs. Die reisen in ihren Wohnmobilen an, randvoll mit Plunder und überteuertem Kram, drohen jedes Jahr, dass es das letzte Mal sei, dass sie zu uns kommen und machen leider nie ihre Drohung wahr. Eine regelrechte Plage ist das, welche jedes Jahr schlimmer wird. Und die gehen ja nicht nur uns auf den Sack, sondern vergiften auch die Atmosphäre und die doch überwiegende Zahl an netten und braven Standlern.), um sich mit Wohnmobilen die besten Plätze zu sichern. Da es sich bei der Bahnhofstrasse jedoch um öffentliches Gelände handelt, kann die Feuerwehr vor Marktbeginn niemanden des Platzes verweisen (Isso. Das ist das Grundproblem. Wir haben kein Areal, das wir abriegeln können…). Empfindliche Gebühren könnten hier, so die Hoffnung der Bad Feilnbacher Feuerwehr, Abhilfe schaffen.
(Ich danke allen Helfern von ganzen Herzen. Trotz unserer totalen Unterbesetzung dieses Jahr haben wir das Ding prima geschaukelt und können zu Recht stolz auf uns sein!)

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Die Tischfußball-WM

Andi

Diesen Beitrag verbrach Andi am 23. Juni 2010
Kategorie: Bad Feilnbach, Berichte | 6 Kommentare 



Das war es also, das erste Tischfußball-Turnier in der neuen Haxn. Stilecht und wie es sich gehört, eine Zitterpartie, Spanung, Blut, Tränen, entblöste Brüste, Jubel, Alkohol.

Da kann sich die deutsche Nationalmannschaft zwecks uns ruhig ins Achtelfinale schlafen, bei uns war der wahre Fußball. Doch der Reihe nach.

Zunächst einmal schien alles entschieden. Trotz tapferem Einsatz in einem männerdominiertem Turnier schaffte es die Mädchenmannschaft um Eva&Lena nicht ins Halbfinale. Das Team Michi H. & Wiese (den schreibt man echt so!) hat sich souverän durch die Vorrunde gekickt. Ohne ein Spiel zu verlieren, abgebrüht, zielsicher, uneinholbar. Ihnen folgten ins Viertelfinale meine Wenigkeit mit Feilnbachs neuem Kurdirektor Florian H., das Schwesterherz mitsamt dem Bademeister und das Haxn-Wirtsleut’-Team mit Markus und Kathi, die dann aber arbeitsbedingt abdankten, sodass Olli M. und Trachtenstrip-Model Patricia nachrückten. Doch auch hier waren die Fronten recht schnell geklärt. Team Andi&Florian verloren abermals gegen Team Michi&Wiese, einzig Spannung brachte das Match zwischen dem Bademeister&Kathrin gegen Florian&Andi, das letztere knapp für sich entschieden und somit gegen Michi&Wiese ins Finale einziehen konnten.

Das fand dann in der Halbzeit des Deutschland-Ghana-Spiels statt und verlief folgendermaßen:

Nach wenigen Sekunden versenkte Florian den Ball bereits im gegnerischen Kasten. Der psychologisch wichtige Ersttreffer sozusagen. Der Jubel hielt allerdings nicht lange an, denn sofort konterte Wiese mit einem unhaltbaren Torwarttor. Dann geschah lange Zeit erst einmal nichts. Viele schnelle Ballwechsel und die sich rasch aufbauende Spannung ließen Andis Torwart-Nerven flattern, ein heftiger Ballwechsel und ein unglücklicher Abprall am Fuß des Stürmers sorgten für das 2:1 für Team Michi&Wiese. Und weil’s so schön war erfolgte die nahezu identische Aktion nur wenige Sekunden später: 3:1.
Doch Florian blieb cool, versenkte den Ball kurz nach Anstoss zunächst zum 2:3 und gleich anschließend sorgte Andis Torwart für den Ausgleich. Die Luft vibrierte vor Spannung, die Zuschauer hielten den Atem an, die Mädchen zogen sich aus, eine Unaufmerksamkeit nach einem gefühlt endlosem Hinundher zwischen der Stürmerreihe Michis und der Verteidigerreihe Andis später steht es plötzlich 4:3 für Michi&Wiese. Und wieder lässt sich Florian nicht aus der Ruhe bringen, klärt souverän, nutzt eine Lücke in Wieses Verteidigung und schießt das 4:4. 11 Bälle hat ein Spiel, ergo ist noch alles offen. Nicht mehr, als Andi schließlich das 5:4 holt, die Zuschauer halten noch einmal die Luft an, Florian ist im Ballbesitz, zieht durch, trifft, und entscheidet das Turnier mit 6:4 für die Mannschaft Florian&Andi! Wahnsinn!
Kurz darauf schießt Deutschland das 1:0. Und alles war gut.

Das Preisgeld haben wir übrigens gleich Vorort in der Haxn versoffen. Ganz stilecht eben. Mit Deutschlanddrinks und Vuvuzuela.

Das finale Match…



Die stolzen Sieger: Florian und Andi, mitsamt Haxn-Wirt Markus



Weitere Fotos gibt’s hier (Klick mich)!

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